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Mein Werdegang

Ich bin am 05.06.1966 in Neunkirchen/Saar geboren. Ab meinem 3. Lebensjahr wollte ich zum Ballett. Endlich als ich in die Schule kam mit 6 Jahren war es soweit und meine 1. Ballettstunde war gekommen. Bereits nach kurzer Zeit war für mich klar: das will ich beruflich machen. Doch mit 11 Jahren bin ich in einem Jahr 20 cm gewachsen und hatte Probleme mit meinen Knien und hatte 2 Jahre Sportverbot mit kurzen Unterbrechungen. Doch der Berufswunsch Ballerina war ausgeträumt. Mit 18 Jahren habe ich den Gardentanz und das Balletttraining aufgegeben. Nach 4 Jahren begann ich mit Jazzdance bei einem Ballettmeister.

Durch meinen Wegzug vom Saarland beendete ich mein Training. Ich versuchte es mit Fitnessstudio, Aerobic usw. Doch nichts konnte das Loch, was durch den Wegfall des Balletts entstanden war stopfen. Ich versuchte es mit Erwachsenen Ballett, doch die Anfänger im Erwachsenenalter waren mir zu weit zurück vom Trainingsstand her gesehen.

Dann erlitt ich durch einen Atounfall ein schweres muskuläres Trauma. Ich hatte zwar nichts kaputt musste aber trotzdem wieder laufen lernen. Es begann für mich eine 6 Jahre andauernde Odyssee von Arzt zu Arzt. Da ich ja keine Verletzungen erlitten hatte sollte mir ja nichts wehtun und ich wurde bei jedem neuen Orthopäden erst einmal als Simulant angesehen. Nach 2ein Halb Jahren entschied ich, dass ich keine Spritze mehr in mich stechen lasse, denn ich hatte mit Spritzen die gleichen Schmerzen wie ohne  Spritzen. Morgens eine ausgiebig heiße Dusche hat mir geholfen die Tage in meiner anstrengenden Arbeit als Frisörin zu überstehen und Abends war ich dann ko.

So liefen meine Tage ab bis ich 2000 im Wing Tsun gelandet bin. Diese Bewegungen haben mir schon geholfen, meine Schmerzen zu verringern. Als ich dann bei einem Lehrgang das damals noch in den Kinderschuhen steckende System von Roland Liebscher-Bracht kennen lernte beschloss ich mich darin ausbilden zu lassen um für mich zu trainieren.

Doch dann stellte ich fest, dass ich damit meine Bewegungsradien, wie vor dem Autounfall wieder herstellen kann und meine Schmerzen zusehends verschwanden beschloss ich, dass dieses System zu gut ist um es für mich zu behalten.

2003 habe ich eine Gruppe gegründet und der Erfolg bei den trainierenden Menschen sprach für sich. Durch arbeitsumstände konnte ich meine Gruppe nicht mehr unterrichten und die Gruppe wurde von jemand anderem weiter unterrichtet und ich assistierte nur noch, jedoch hatte ich meinen Nachfolger in diesem System selbst ausgebildet. Durch private Veränderungen musste ich auch die Unterrichtsassistenz aufgeben und bin überglücklich jetzt in einem neuen Umfeld wieder unterrichten zu dürfen. Weiterhin würde es mich sehr glücklich machen, wenn ich anderen Menschen durch meinen Unterricht wieder mehr Lebensqualität geben kann. Denn nichts bringt einem mehr Zufriedenheit als etwas sinnvolles seinen Mitmenschen zu geben.